Rezension zu „Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross

Blogrezensioncross

Ganz gleich, wer man ist, was man getan hat oder wie viel man auf dem Konto hat, für alle vergeht die Zeit gleich schnell. Und früher oder später holt sie jedes Lebewesen auf diesem Planeten ein. Die Zeit ist der Größte Killer von allen.

– Francis Ackerman Junior in „Ich bin die Nacht“

 

Titel: Ich bin die Nacht von Ethan Cross

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenanzahl: 398

Erschienen: 20.Dezember 2013

Hier kaufen: Ethan Cross – Ich bin die Nacht

(zur Verfügung gestellt bekommen von Bastei Lübbe, im Rahmen einer Leserunde – ein ganz liebes Dankeschön an dieser Stelle! :))

Klappentext:

Nur eins ist dunkler als die Nacht: Das Herz dieses Killers

Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

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Meine Meinung:

Ganz Ehrlich – das war mein erster richtiger Thriller, den ich komplett gelesen/gehört habe. Ich hab schon so viele angefangen, aber immer wieder abgebrochen. Nicht, weil ich sowas nicht vertrage oder es mir zu heftig wäre, ganz im Gegenteil. Ich war eigentlich immer der totale Horror-/Psychofilm-Junkie. Es kann eigentlich nicht brutal genug zugehen. 😀 Zumal ich mich so sehr für die Thematik Serienmörder interessiere und auch schon so viel darüber gelesen und geschaut habe. Aber mit Thrillern in schriftlicher Form hatte ich schon immer irgendwie meine Probleme. Es hat mir einfach immer alles zu lange gedauert, bis mal etwas passiert ist. 😀 Zumindest zu lang, um mir einen Grund zu geben, dranzubleiben.

Aber dieser hier hat mich ziiiiemlich überzeugt. Ich hab mir anfangs zwar etwas schwergetan, reinzukommen. Ich musste mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, da ich normalerweise die Ich-Form bevorzuge. Aber nach den ersten 50 Seiten ging es dann. Und es hat mich auch wirklich gleich gepackt. Wie sollte es auch anders sein. 😀 Ich hatte nur meine Probleme mit der Zeiteinteilung, weil ich leider weniger zum lesen gekommen bin, als eigentlich geplant war. Daher habe ich es nebenher als Hörbuch weitergehört, auch weil mich interessiert hat, wie der Sprecher das umsetzt, da ja doch relativ viele Protagonisten vorkommen. Und er hat mich echt überzeugt, mal mehr Hörbücher zu hören. Ich mochte es immer mehr, ein Buch in der Hand zu halten und selbst zu lesen, aus dem einfachen Grund, dass ich mich dann wirklich nur darauf konzentriere (was mir auch und er ersten Zeit etwas schwergefallen ist, mich wirklich nur auf das Hörbuch zu konzentrieren), aber das wird sich jetzt wohl ändern. 😀 Ich fand es wirklich sehr angenehm.

Die Geschichte an sich fand ich extrem spannend und ich hab mir natürlich sehr viel bildlich vorgestellt. Anfangs war ich nur durch die „Vorgeschichte“ etwas verwirrt, aber das hat mir auch geholfen, Ackerman erstmal etwas „kennenzulernen“. Allerdings hab ich mir schwer getan, zu den Protagonisten durchlaufende Sympathien aufzubauen. Immer, wenn ich dachte „Doch, den mag ich“, war der Moment auch schon wieder vorbei (Beispiel: der Sheriff oder Marcus). Aber es gab immer wieder spannende Wendungen, mit denen ich selbst nicht gerechnet hatte, allem voran natürlich das Ende. Da muss ich wirklich meinen Hut ziehen. Es war so gut durchdacht und geplant, dass ich teilweise öfter mal nachlesen musste, dass mir auch wirklich nichts entgeht. Und dann natürlich dieser fiese Cliffhanger, mit dem ich allerdings schon gerechnet habe, da es ja noch weitere Teile der „Shepard“-Reihe gibt. Also definitiv ein Grund für mich, das Ganze weiter zu verfolgen. 🙂

Von mir gibt es eine klare Lese-/Hörempfehlung!

Much Love ❤

 

 

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